HERBERT (VON GREIFENTHAL)

REYL-HANISCH

Wien 1898-1937 Bregenz

Herbert Reyl- Hanisch wurde am 18. August 1898 in Wien geboren.  Da  Reyl-Hanisch Vater ein Offizier war,  kam es in seiner  Kindheit  zu vielen Übersiedlungen, so z. B. nach Krakau und Prag. Er besuchte die Akademie der bildenden Künste in Wien, wechselt aber bald zu Wilhelm Müller-Hofmann an die Wiener Kunstgewerbeschule. Reyl-Hanisch  beteiligt sich an einer Ausstellung der Wiener Secession. Durch seine guten gesellschaftlichen Kontakte erhielt er auch während der wirtschaftlich schwierigen Jahre zahlreiche Porträtaufträge und betätigt sich auch als Buchillustrator. Reyl-Hanisch wurde in den zwanziger Jahren in die Künstlerverbindung ,,Alte Welt" aufgenommen. Das künstlerische Schaffen von Reyl-Hanisch bereichert die realistischen Strömungen der Zwischenkriegsmalerei mit einer sehr persönlichen Facette der Neuen Sachlichkeit. Wie etwa auch Franz Sedlacek, der ein guter Freund der Familie war, tendiert Reyl-Hanisch zu einem lyrischen Grundtenor und setzt in seinen Bildern phantastische Akzente. Neben der Porträtmalerei gilt das primäre Interesse des Künstlers schon früh der Landschaftsdarstellung. Mehrere Reisen nach Italien und an den Bodensee inspirieren ihn zu märchenhaften, ideal komponierten Landschaftsbildern, die er mit Figurenstaffage ergänzt.
Herbert (von Greifenthal) Reyl-Hanisch verstarb am 11. Februar 1937.

HERBERT VON REYL-HANISCH
Wien 1898 - 1937 Bregenz
Entdeckung der Neuen Welt
Öl auf Leinwand
90 x 150 cm

 

 

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