LERCH FRANZ

Wien 1895 - 1977 New York

Lerch Franz wurde am 30. August 1895 in Wien geboren. Der Landschafts-, Genre- und Porträtmaler studierte von 1919 bis 1927 unter Josef Jungwirth, Karl Sterrer und Alois Delug an der Wiener Akademie. 1927 unternahm er eine Studienreise nach Paris und Holland. Franz Lerch konnte durch zahlreiche Preise und Ankäufe seiner Werke durch österreichische Museen ab 1931 von seinem Beruf leben. Er erhielt u. a. den Preis der Stadt Wien und viermal den Staatspreis. Von 1927 bis 1938 war Franz Lerch Mitglied des Hagenbundes, 1946 trat er der Wiener Sezession bei. Durch die jüdische Herkunft seiner Frau zur Emigration gezwungen, war Franz Lerch seit 1938 in New York tätig. 1939/40 vernichtete er viele seiner Bilder.

Er arbeitete dann bis 1973 als Angestellter der Designer-Firma "Printex" und konnte sich der Malerei nur mehr in seiner Freizeit widmen. Seine Werke sind von Kargheit und Strenge geprägt und erinnert an Carl Hofer, den der Künstler 1928 kennenlernte. Allerdings weisen seine Bilder eine reichere Farbigkeit, größere Raumtiefe und stärkere Plastizität als jene von Hofer auf. In seinen Akten, Porträts und Landschaften lässt sich eine Position zwischen Expressionismus und neuer Sachlichkeit erkennen. Mit Vorliebe malte Franz Lerch großstädtische Architektur. Franz Lerch verstarb am 25. Jänner 1977 in New York.

LERCH FRANZ
Wien 1895 – 1977 New York
Stillleben mit Fischen und Kerze
Öl/Leinwand
60 x 70 cm
rechts unten signiert

 

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