LASSNIG MARIA

Kappel am Krappfeld/Kärnten 1919 - 2014 Wien

Maria Lassnig wurde am 8. September 1919 in Kappel am Krappfeld, Kärnten geboren. Ihre Jugend verbrachte Sie in Klagenfurt, wo Sie zunächst zur Volksschullehrerin ausgebildet wurde wechselte jedoch an die Wiener Akademie der Bildenden Künste, wo sie bei Ferdinand Andri, Herbert Boeckl und Wilhelm Dachauer studierte und  ihr Diplom ablegte. Kurz nach Ihrem Studium bezog Lassnig ein Atelier in Klagenfurt in dem die ersten Werke, surreal geprägten Figurationen entstanden. Durch ihren Kontakt zu den avantgardistischen Künstlern wie etwa Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und nicht zuletzt Arnulf Rainer, weisen ihre Frühwerke auch auf informelle Tendenzen hin.
1968 bezog Lassnig ein Atelier in New York und experimentierte in der Folge in einem deutlich realistischeren Stil arbeitend mit den Techniken des Siebdrucks. Lassnig kehrte 1980 wieder zurück nach Wien, wo Sie an der Hochschule für Angewandte Kunst bis 1997 eine Professur bekleidete. Werke Lassnigs wurden schon auf zahlreichen Ausstellungen präsentiert, wie in den Museum des 20. Jahrhunderts in Wien, Kunstmuseum Düsseldorf, Kunstmuseum Luzern, Biennale von Venedig,  Biennale von Peking, Kunsthalle Nürnberg, Kärntner Landesgalerie,  Galerie Hundertmark in Köln, Galerie Onnasch in Berlin,  Paris, New York, Den Haag, Frankfurt am Main, Zürich, München und Rom. Die Österreichische Malerin gilt mit ihrem individuellen Oeuvre als eine der herausragenden Malerinnen und Grafikerinnen der Nachkriegszeit. Maria Lassnig verstarb am  6. Mai 2014 in Wien.

MARIA LASSNIG
Kappel am Krappfeld/Kärnten  1919 - 2014 Wien
Kind mit Weltkugel
Öl auf Leinwand
165 x 135 cm
1986 in der Galerie Krinzinger/ Wien ausgestellt
Publikation: Aug um Aug Seite 38,39

 

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