KARL CCHRISTIAN LUDWIG HOFER
(CARL HOFER)

Karlsruhe 1878 - 1955 Berlin

Karl Christian Ludwig Hofer (Schreibweise auch Carl Hofer) wurde am 11. Oktober 1878 in Karlsruhe geboren. Hofer begann seine künstlerische Laufbahn mit einem Studium an der Karlsruher Kunstakademie bei Leopold von Kalckreuth und Hans Thoma. Hofer  wurde 1909 Mitglied der Neuen Künstlervereinigung München (N.K.V.M.). Aus der N.K.V.M. ging 1911 die Redaktion des Blauen Reiters hervor. 1925 erlebte er seinen endgültigen künstlerischen Durchbruch. Er stellte in zahlreichen nationalen Ausstellungen (Galerie Flechtheim Berlin, Galerie Caspari München, Städtische Kunsthalle Mannheim), aber auch bei internationalen Ausstellungen (Carnegie Institut Pittsburgh) aus. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Hofer zum Direktor der Hochschule der Künste in Berlin berufen, in dieser Zeit widmete er sich vor allem auch der kulturpolitischen Arbeit. Hofer war in künstlerischer Hinsicht ein Einzelgänger. Seine vorwiegenden Vorbilder waren, der Deutsch-Römer Hans von Marées mit seinen idealisierenden Figurenmalereien und die konstruktive Logik Cézannes. Der bildgewordene Humanismus in der Kunst Hofers ist untrennbar, oft geradezu seismographisch vorausahnend mit den Entwicklungen des Jahrhunderts verbunden. Man kann den Künstler als letzten der späten klassisch orientierten und idealistischen Deutsch-Römer (Böcklin, Feuerbach, Marées) bezeichnen. Karl Christian Ludwig Hofer (Carl Hofer) verstarb am 3. April 1955 in Berlin.

CARL HOFER
Karlsruhe 1878 - 1955 Berlin
Blumen in Vase
Öl auf Leinwand
67 x 54 cm
rechts unten signiert